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Provence - Côte d'Azur




DIE BÜßERMÖNCHE - Diese Vereinigungen von Laien treten erstmals im 13. Jahrhundert auf. Pénitents Blancs de la Sainte-Croix, Penitents Noirs de la Misericorde, Penitents Bleus du Saint-Sepulcre und Penitents Rouges de la Sainte-Trinité et du Saint-Suaire. Vor allem in der Barockzeit suchten sich die Bruderschaften neue Aufgaben im sozialen Bereich (Hilfe für die Kranken bei den Weißen, Hilfe für die Sterhenden und Pfandhäuser bei den Schwarzen, Hilfe für die Waisen bei den Blauen und Roten), die sie manchmal beibehalten haben. Alle Bruderschaften haben eigene Kapellen, oft Meisterwerke der Kunst, die immer eine Besichtigung wert sind. Die unterschiedlichen Farben ihrer Tracht dienen der Unterscheidung. Manche Bruderschaften nehmen über ihre karitativen Aufgaben hinaus noch immer an den großen religiösen Festen in den Städten und Dörfern der Region teil.
DER REICHTUM DER BELLE EPOQUE - Im 18. Jahrhundert waren es die reichen englischen Aristokraten, die als erste die klimatischen Vorzüge der französischen Riviera im Winter entdeckt haben. Doch bald findet auch der europäische Hochadel, gefolgt von der reichen Bourgeoisie, das sanfte Klima attraktiv. Den Namen "Côte d'Azur" verdankt die französische Riviera Stephen Liégeard, einem Unterpräfekten mit poetischen Neigungen. Im Laufe der Jahre entstehen elegante Badeorte, in denen Leichtigkeit, rauschende Feste und Vergnügen im Mittelpunkt standen. Aus dieser glänzenden Epoche, die 1914 vom 1. Weltkriegunterbrochen wurde, bleiben uns Zeugnisse einer Lebenskunst erhalten, die auf immer zum Vermächtnis der Côte d'Azur gehört.
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